Willkommen im Verein für Deutsche Schäferhunde e. V.
Ortsgruppe Schwarmstedt

  • Wir sind eine kleine Gruppe Hundesportler, die sich wöchentlich treffen, um gemeinsam zu üben uns sich bei der Ausbildung ihrer Hunde zu unterstützen.
    Wir arbeiten nach den Vorgaben und der Prüfungsordnung des Verein für Deutsche Schäferhunde e. V. Nach der Begleithundeprüfung kommt die Ausbildung im IGP-Hundesport mit Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. 
    Jährlich finden bei uns auch Prüfungen statt.
    Bei uns sind alle Hunde willkommen!

Achtung, die nächste Ortsgruppen-Prüfung findet statt am 15. November 2026! Anmeldung ist ab sofort möglich.

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Wandertag am 10. Oktober 2026

Wir haben uns aufgemacht, die Hornbosteler Hutweide und die Bannetzer Schleuse zu bewandern. Bestes Wetter und eine gesellige Runde sorgten für gute Stimmung, Infos zur Umgebung gab es auch:

Herzlich willkommen in der Hornbosteler Hutweide! Wir befinden uns hier in einer der letzten erhaltenen Hutelandschaften Niedersachsens –
einem 176 Hektar großen Naturschutzgebiet mitten in der Allerniederung zwischen Wietze und Winsen (Aller).

Diese beeindruckende Landschaft ist nicht von Natur aus so entstanden, sondern über Jahrhunderte hinweg durch das Zusammenwirken von Mensch und Natur geprägt worden. Früher nutzten die Dorfbewohner diese Flächen als Allmende – also als gemeinsam genutzte Weide. Indem sie ihr Vieh hierhertrieben, hielten die Tiere den Bewuchs kurz und schufen eine halboffene, extrem artenreiche Kulturlandschaft.

Um dieses Juwel zu bewahren, startete der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im Jahr 2009 ein großes Beweidungsprojekt, gefördert durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union. Bis Ende 2018 hielten hier Heckrinder und Przewalski-Pferde die Landschaft offen. Auch wenn heute kein klassischer Naturschutzverband als Träger auftritt, entsprechen die Ziele exakt der Arbeit von Verbänden wie dem BUND: der Erhalt der Artenvielfalt und der Schutz einer historischen Kulturlandschaft.

1. Die historische Hutelandschaft

Das Wort „Hute“ leitet sich übrigens direkt vom Hüten des Viehs ab.

Ein zentrales Element, das Ihnen sicher sofort ins Auge fällt, sind die alten Methusalem-Eichen. Einige von ihnen sind mehrere hundert Jahre alt. Wenn man sich fragt, welchen Sinn einzelne Bäume in einer offenen Weidelandschaft haben, zeigt sich die Natur von ihrer durchdachtesten Seite:

Kurz gesagt: Solche alten Einzelbäume wirken in der Landschaft wie kleine Lebensrauminseln, die die Struktur- und Artenvielfalt enorm erhöhen.

2. Beweidung mit Rindern und Wildpferden

Seit 2009 übernehmen große Pflanzenfresser die Aufgabe, die historische Landnutzung nachzuahmen. Ohne sie würden Büsche und Bäume die offenen Flächen innerhalb weniger Jahre überwuchern, und der Charakter der Hutweide ginge verloren.

Das Prinzip, die Landschaft durch Großsäuger offen zu halten, findet man europaweit. Denken Sie beispielsweise an die bekannten Wisent-Projekte im Rothaargebirge oder in den Süd-Karpaten. Wisente schälen Baumrinde und fressen junge Triebe ab. Dadurch verhindern sie ein lückenloses Zuwachsen von Wäldern und schaffen lichte, sonnendurchflutete Strukturen, die am Waldboden Platz für seltene Kräuter und Licht liebende Insekten schaffen.

Vielleicht fragen Sie sich, warum hier seit dem Jahreswechsel 2018/2019 keine Heckrinder und Wildpferde mehr stehen. Der Wechsel zu einer robusteren, besser steuerbaren Rinderrasse hatte pragmatische Gründe: Der ursprüngliche Pächter beendete die Bewirtschaftung Ende 2018.

Die Haltung der Wildpferde und Heckrinder war extrem anspruchsvoll, und Heckrinder ließen sich nur schwer vermarkten. Dadurch wurde die Herde stellenweise zu groß für die Fläche, was zu Überbeweidung führte. In der Folge breitete sich unter anderem das giftige Jakobskreuzkraut aus. Seit 2019 sorgt nun ein neuer Pächter mit robuster Rinderhaltung dafür, dass die Pflege ökologisch wirksam und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig bleibt.

3. Artenvielfalt der Allerniederung

Die Hornbosteler Hutweide gehört zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Über 400 Pflanzenarten wurden hier nachgewiesen.

Fünf repräsentative Arten der Roten Liste, die verdeutlichen, wie unterschiedlich die Standortansprüche in der Hutweide sind:

  1. Die Schwanenblume: Sie wächst mit rosa Blütendolden an sonnigen Ufern. (Hinweis: Uferbereiche bitte nicht betreten.)
  2. Die Krebsschere: Ihre stacheligen Blattrosetten schwimmen im Sommer auf Altgewässern. Sie reagiert extrem empfindlich auf Gewässerausbau.
  3. Der Verkannter Wasserschlauch: Eine wurzellose Unterwasserpflanze mit gelben Blüten, die winzige Wassertiere mit Fangbläschen erbeutet.
  4. Die Gewöhnliche Grasnelke: Sie wächst auf mageren, sonnigen Trockenrasen und profitiert direkt von der Beweidung, da diese Konkurrenzgräser kurz hält.
  5. Die Sumpfdotterblume: Mit leuchtend gelben Blüten ziert sie im Frühjahr nasse Wiesen und Gräben, reagiert jedoch empfindlich auf Entwässerung.




Workshop Unterordnung mit
Andrea Piccenini am 26. Juli 2026

Schwarmstedt. Ein Highlight jagt das nächste: Wir haben uns getroffen, um mit Andrea Piccenini unsere Leistungen in der Abteilung Unterordnung zu verbessern. Neun Hund-Führer*innen-Paare waren angetreten. Wir hatten drei sehr junge Hunde dabei und auch welche, die bereits in den IGP-Prüfungen erfolgreich gestartet sind. Alle konnten ihre Fragen anbringen und Andrea hat uns gezeigt, wie wir noch präziser mit unseren Hunden arbeiten können. Sie hat sich alle Hunde ausführlich angeschaut und konnte jedem Hund-Führer-Paar wertvolle Hinweise geben. Sie zeigte uns den Aufbau des Futtertreibens bei den jungen Hunden, den Aufbau der präzisen Position, das wichtige Timing beim Bestätigen der Hunde.

Besonderen Wert legte sie auf die Motivation der Menschen bei der Arbeit. Diese spiegelt sich auf den Hund und der bleibt mit Freude und Konzentration dabei. Sie zeigte mit Hilfe von Steffi und ihrer Wilma den Aufbau der Arbeit in der Positionskiste und konnte mit ihren beiden Hunden sowohl den Teilnehmer*innen und auch den Zuschauer*innen fertige Lektionen vorführen.

„Wichtig ist, dass ihr euch die fertige Übung vorstellt, wenn ihr trainiert. Geht immer mit einem festen Vorhaben in das Training und lasst auch Fehler zu, die ihr korrigieren könnt, damit der Hund lernt, wie es richtig geht.“ Mit einem guten Gefühl haben alle Mitmachenden den Tag beenden können und freuen sich bereits auf ein neues Treffen. Bis dahin soll jedoch noch tüchtig geübt werden, um die Hunde sicher und motiviert ans nächste Prüfungsziel zu bringen. Danke an alle, die mitgemacht und geholfen haben und vor allem an Andrea für ihre Hilfe, ihre sachkundige Anleitung und die Freude an der Ausbildung, die sie uns vermitteln konnte.

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Lange Nacht in Schwarmstedt

Schwarmstedt (18. Juli 2026). Erstmalig waren die Vereinskollegen der Schwarmstedter Ortsgruppe am 18. Juli beim Stadtfest der „Langen Nacht“ in Schwarmstedt mit einem Infostand vertreten. Ewald Laukart, erster Vorsitzender der Gruppe, hatte in den letzten Wochen einen Film vom Übungsbetrieb gedreht und nicht wenige Besucher waren erstaunt über die vielfältige Arbeit mit den Hunden. Teamarbeit, Spaß und die präzise Ausübung der Übungen nach Vorgabe der Internationalen Gebrauchshundeprüfung wurden erklärt und anhand von Trainingsvideos vorgeführt.

Die OG Schwarmstedt, die im letzten Jahr ihr 50jähriges Jubiläum feierte, wollte aufmerksam machen auf den Hundesport und gleichsam nach neuen Mitgliedern für ihre Gruppe Ausschau halten. Mit rund 20 aktiven Hundeführern an drei Übungstagen pro Woche ist die Gruppe durchaus gut aufgestellt. „Gern hätten wir mehr Jugendliche mit ihren Hunden bei uns, aber es ist schwer, diese für den Sport zu begeistern, die Konkurrenz mit Fußball, Feuerwehr und Schützenverein ist groß,“ so die zweite Vorsitzende der Gruppe, Monika Heinen.

Die Kleinsten hatten Spaß an einem Hobby-Dogging-Parcours, dort mussten sie über Stangen springen und im Slalom laufen, immer eine „leere“ Leine in der Hand und im Ziel wartete sogar noch ein Andenken aus der Preisbox auf die sportlichen Läufer.

Überraschenden Besuch bekam die Gruppe am Veranstaltungsnachmittag von Fährten-Weltmeisterin Andrea Piccenini, die mit ihrem Weltmeisterhund „Finni“ und ihrer Nachwuchshündin „Lexxa“ spontan kleine Vorführungen gab und die Zuschauer damit sofort in ihren Bann zog. Neben der Information zum Sport wurden Termine zu Probetrainings vereinbart und so freuen sich die Hundesportler demnächst hoffentlich auf weiteren Zuwachs in ihrer Gruppe.

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Workshop Unterordnung mit Andrea Piccenini am 26. Juli 2026

Achtung, der Workshop ist ausgebucht:

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Fährten-Workshop mit Andrea Piccenini
im April 2026:

Unseren Bericht findest du bei unseren Pressestimmen.

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Gute Laune und gute Ergebnisse

Ortsgruppenprüfung im November 2025

„Verstecken müssen wir uns damit nicht,“ waren sich alle Veranstalter, Organisatoren und Prüflinge am Ende des Tages einig. Um sieben Uhr morgens begann der Prüfungstag in Schwarmstedt. Richter Jörg Schridde hatte an diesem Tag viel zu tun. Mit vierzehn Hunden sollte es ein langer Tag werden. IGP, IGBH, FH, BH und Stöberprüfung standen auf dem Programm. Los ging es mit der Fahrt ins Fährtengelände. Hier wurden eine IGP 1, zwei IGP 2, zwei IGP 3 und eine FH 2. gezeigt. Wieder einmal wusste sich Zdenek Pav in Szene zu setzen mit einmaligen 100 Punkten in der Fährtenarbeit. Seine Hündin Jambi hatte trotz Pause nichts verlernt. Aber auch andere Hund-Führer-Paare zeigten gute Ergebnisse. So führte Gundi mit ihrer Xanni eine 94er Fährte und Andrea mit Qarlo 86 Punkte. Gratulation an dieser Stelle.

Zurück auf dem Platz steckte Richter Schridde den Platz ab zum Stöbern. In einem Feld von 20 x 30 Metern müssen in dieser Stufe der Prüfung zwei Gegenstände sicher verwiesen werden, die Hundeführerin darf sich auf der Mittellinie des Feldes bewegen und den Hund in verschiedene Richtungen schicken, weiß aber selbst natürlich auch nicht, wo die Gegenstände liegen, die der Richter zuvor platziert hat. Dennoch, Heideterrier Rico kannte seine Aufgabe, fand den ersten Gegenstand sofort und den zweiten innerhalb der vorgegeben Zeit nach freudiger Suche. Bestanden!

Dann folgte das erste Paar der BH-Prüfung im Teil Unterordnung. Die BH-Prüfung besteht aus dem Unterordnungsteil und dem Verkehrsteil, bei Erstlingsführern kommt noch der Sachkundenachweis hinzu.

Im Anschluss durften die IGP-Hunde wieder auf den Platz. Die zweite Abteilung, die Unterordnung, stand an. Alle Paare zeigten gute Arbeiten. Weiter ging es mit den IBGH-Prüfungen. Jens Demmer zeigte mit seiner Bowie die IBGH 3, bei der die Besonderheit ist, daß die Reihenfolge der Lektionen erst kurz vor der Prüfung feststeht. Der Hundeführer muss also flexibel reagieren und der Hund darf nicht auf eine bestimmte Reihenfolge festgelegt sein. Ebenfalls ein Novum auf dem Schwarmstedter Platz. Dann folgten die weiteren BH-Unterordnungen. Hier trat Paul mit seiner Freja an. Beide überzeugten durch ihre Leistung sowohl den Richter als auch das Publikum. Paul ist mit seinen 17 Jahren das jüngste Mitglied der Ortsgruppe und gleichzeitig auch der Schutzdiensthelfer.

Die Prüfungspaare der Abteilung Schutzdienst konnten ebenfalls überzeugen, mit zwei 90er Schutzdiensten stand die Arbeit unter guten Sternen.

Mit Beginn der Dämmung fuhren dann Richter und die BH-Führer noch nach Schwarmstedt, um dort den Verkehrsteil der BH-Prüfung zu absolvieren. Alle Prüflinge freuten sich im Anschluss über die bestandene Prüfung.

In gemütlicher Runde wurden die Urkunden und Pokale verteilt und alle Beteiligten lobten die Organisation, die Verpflegung und vor allem die gute Stimmung an diesem Prüfungstag. Rund um den Feuerkorb wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht.

Sommerfest und Jubiläum 2025

Unser Jubiläum war ein absoluter Erfolg, einen ausführlichen Bericht findest du in den Pressestimmen.




Und plötzlich waren es drei:
Übungsleiterlizenz für

Gundi, Sonja und Moni

Am 20. September haben Gundi, Sonja und Moni den praktischen Teil  ihrer Übungsleiterlizenz absolviert. Also gibt es nun drei aktuell geprüfte Lizenzinhaber in unserer Ortsgruppe. Gundi ist als Ausbildungswartin für alle Hundeführer*innen dabei und Sonja und Monika leiten die BH-Gruppe an jedem Sonnabend an. Wir sind gut aufgestellt! Danke an alle Unterstützer und natürlich auch an die Lizenzinhaberinnen.